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Comfort Zone

„if you want something in your life you´ve never had, you have to do something. you´ve never done.“ ~ JD Houston

11. Dezember 2016.Patrick.0 Likes.0 Comments

Die Comfort Zone ist ein Verhaltensmuster indem sich eine Person zumeist angstfrei bewegen kann, da sie sich in einem eingeschränkten Handlungsraum bewegt, dessen Resultat es ist, ein immer konstantes Leistungslevel zu haben ohne ein Risiko einzugehen.
Demnach ist die Comfort Zone eine Art mentale Konditionierung, welche dazu führt,  dass  Menschen sich innerhalb eigens gesetzter mentaler Grenzen bewegen. Diese Grenzen erschaffen ein unbegründetes Gefühl der Sicherheit, aber vor allem erschafft der Gedanke an das Überwinden dieser Grenzen – dem bewegen außerhalb der Comfort Zone – ein zumeist unbegründetes Gefühl der Unsicherheit.
Wir werden durch Dinge wie der sozialen Konditionierung dahingehend „erzogen“ uns innerhalb dieser Comfort Zone zu bewegen.
Verallgemeinerungen erfreuen sich keiner großen Beliebtheit – dennoch kann man sagen, dass die Menschen sich in zwei Lager spalten.

Diejenigen, die ihr Leben aktiv leben und jene, die es passiv leben. Wobei letztere den Löwenanteil ausmachen. Doch wie können wir dieses Wissen für uns nutzen um wirklich das Leben zu leben, welches wir leben wollen?
Das erfährst du hier…

 Innerhalb der Comfort Zone

Wenn man sich permanent innerhalb seiner Comfort Zone bewegt, wird man auch sein Leben lang immer wieder dieselben oder ähnliche Ergebnisse erzielen und Reaktionen hervorrufen.
Jenes deckt sich in etwa mit Einsteins Definition des Wahnsinns:

“Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.”

Albert Einstein

Eines der besten Beispiele für ein Leben innerhalb der Comfort Zone ist jenes, welches man als eine „leere Ehe“ umschreibe.
Zwei Menschen sind einst den Bund der Ehe eingegangen um sich ewig zu lieben, für sich da zu sein in guten wie in schlechten Zeiten und seinem jeweiligen Partner ein Stück mehr Halt und Sicherheit im Leben zu geben. So zumindest in der Theorie.
In der Praxis sieht es oftmals anders aus. In einer Ehe wird immer weniger miteinander geredet, Aktivitäten wie Ausflüge  stehen hinten an.  Oftmals haben beide ein Gefühl innerer Leere, das Bedürfnis nach Abwechslung und Abenteuer – welches aber nicht kommuniziert wird.
Sich zu trennen, würde bedeuten sich außerhalb seiner Comfort Zone zu bewegen.
Das Gehirn wird einem auch sofort etliche Gründe dafür liefern, es nicht zu tun – sogenannte „limiting beliefs“ – Glaubenssätze, die euch in eurem Handeln einschränken.
Doch was ist das Resultat dessen?Das Resultat dessen ist, dass sich nichts verändern wird. Eine Abwärtsspirale  beginnt in der sich das Gefühl innerer leere zunehmend ausbreitet.Die Menschen denken sich, es wäre die bessere Option  an der momentanen Situation festzuhalten, um überhaupt irgendetwas zu  haben, anstatt Gefahr zu laufen leer auszugehen – ohne jedoch zu sehen, dass sie alleine schon wesentlich glücklicher wären auf dem Weg dahin das zu bekommen, was sie wirklich wollen.

„Der Weg  ist das Ziel“

Konfuzius

Was sieht man, wenn man auf einem Samstagnachmittag durch die Innenstadt geht? Sieht man eine Menge charismatischer Persönlichkeiten die das tun, was sie tun wollen? Oder sind es viel mehr in sich gekehrte Leute die sich selbst einschränken von sich selbst angelegten Ketten?
Ein Schamane umschrieb einst Leute, die sich permanent innerhalb ihrer Comfort Zone bewegen mit: „The lights are on, but nobodys home“
Man sieht förmlich die fehlende Leidenschaft. Die fehlende Mission. Diese Menschen sind oft festgefahren in steifen Mustern und Bewertungen.

Außerhalb der Comfort Zone

Das Verlassen der Comfort-Zone birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Etwas Neues zu tun heißt das Risiko einzugehen sich Peinlichkeiten oder Ungewissheit auszusetzen. Aus diesem Grunde handeln die meisten Menschen Sicherheitsorientiert. Sie leben nicht um zu gewinnen, sondern um nicht zu verlieren.
Und genau das ist Deine Chance! Denn es gibt auch Menschen die genau das nicht tun. Menschen die in sich mehr Potenzial sehen als sie derzeit abrufen.
Menschen die mehr erreichen wollen als sie bisher erreicht haben. Menschen die sich weiterentwickeln wollen. Welche für die Stillstand = Rückschritt bedeutet. Diese Menschen sind mit Ihrer Ist-Situation oft nicht zufrieden oder sie sehen andere Menschen und wissen genau, dass sie das, was diese tun auch genauso gut oder vielleicht sogar besser hinbekommen würden.
Ich wende mich genau an die Leute, die mehr aus ihrem Leben machen wollen. Wenn Du nie etwas Neues tust sondern immer dasselbe ist schon die kleinste Veränderung eine riesige Hürde. Das gilt für alle Bereiche im Leben, also auch für Deine Sport- und Essgewohnheiten. Ein Schiff steht am sichersten im Hafen, doch das ist nicht das, wofür es gebaut worden ist…
Die Menschen sehen Ergebnisse und nicht den Prozess.
Sie sehen erfolgreiche Menschen in Film und Fernsehen, welche für ihre Fähigkeiten gekührt werden – sehen aber nicht, wie sie oft jahrelang im Stillen hart dafür gearbeitet. Würde man sich nun eingestehen, dass man selbst auch mal solche Träume hatte und diese auch hätte erreichen können, dann müsste man Verantwortung übernehmen.
Stattdessen gehen die meisten den einfachen Weg.  Anstatt die Dinge bei einem Selbst zu lösen und so über sich hinaus zu wachsen, sucht und findet man das Problem einfach im Außen.
So haben jene, die es geschafft haben dann einfach „Glück“ oder Gottgegebenes Talent. Diese Glaubenssätze machen es einem einfach, keine Verantwortung für sein eigenes Handeln übernehmen zu müssen.
Doch „on the long run“ schlägt der fleißige immer das Talent und die, die wir im Fernsehen bejubeln hatten vielleicht einmal dieselben Träume wie wir – doch sie sind drangeblieben, immer wieder aufgestanden und haben für ihre Träume gekämpft.
Michael Jordan fasste das einmal folgend zusammen:

„I’ve missed more than 9000 shots in my career. I’ve lost almost 300 games. 26 times, I’ve been trusted to take the game winning shot and missed. I’ve failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed.“

Was wäre gewesen, wenn Michael Jordan aus Angst zu versagen jedes Mal den Spielentscheidenen Wurf abgelehnt hätte? Er hätte wahrscheinlich nie Erfahrung gewonnen im Umgang mit der Situation bzw. der Situation des außergewöhnlich hohen sozialen Drucks. Als Folge  dessen hätte er nie gelernt damit umgehen zu können. Resultierend daraus wäre er nie einer der besten Spieler aller Zeiten geworden.
Dieses Beispiel lässt sich auf nahezu alle Bereiche des Lebens übertragen.
Man will eine Frau ansprechen die einem gefällt – tut es aber nicht?
Man will kündigen – bleibt aber bei seinem Job?
Man bleibt aus Bequemlichkeit innerhalb seiner Comfort Zone, wird diese Frau nicht kennen lernen oder den besseren Job nicht bekommen und man fängt an sich im Nachhinein darüber zu ärgern denn Abweisung ist besser als Bedauern.

„if you want something in your life you´ve  never had, you have to do something. you´ve never done.“

JD Houston

Noch nie hat sich jemand geärgert, etwas aus voller Kraft Versucht zu haben. Denn entweder man gewinnt, oder man lernt. Oft jedoch bereuen Menschen ihre Chancen nicht genutzt zu haben.
Wenn der Tod eines Menschen naht, zieht der Sterbende oft noch einmal eine Lebensbilanz. Stellt euch vor ihr würdet auf eurem Sterbebett liegen.
Würdet ihr euch wünschen noch mehr Zeit mit Dingen verbracht zu haben, die ihr schon euer Leben lang getan habt? Würdet ihr euch wünschen weniger riskiert zu haben?

Tut etwas wovor ihr Angst habt. Überwindet euch. Sammelt neue Erfahrungen. Erweitert euren Horizont, glaubt an den Prozess und bleibt dran. Ihr habt die Wahl – „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren“.

Euer
Patrick 

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